Barrierefreier Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs

Der Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) wird den Fahrgästen, insbesondere auch mobilitätseingeschränkten Personen den Zugang zum ÖPNV und den Umstieg zwischen den Buslinien wesentlich erleichtern.

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Als zentrale Haltestelle im Busliniennetz hat der ZOB für Remscheid eine hohe verkehrliche Bedeutung. Allerdings entspricht die 1982 erbaute Anlage nicht mehr den heutigen Anforderungen an Nutzung und Gestaltung. Der Abriss des vorhandenen Betriebsgebäudes und dessen Neubau am Friedrich-Ebert-Platz eröffnet daher die Möglichkeit einer Neuorganisation der ZOB-Betriebsfläche. Dadurch lassen sich die Leistungsfähigkeit und Funktionalität des in Zukunft barrierefreien ZOB nachhaltig verbessern.

Erbaut werden 16 Halteplätze mit ausreichender Haltestellenlänge und -höhe sowie acht Wartepositionen. Zur barrierefreien Neugestaltung des ZOB gehören z. B. der Einbau von Bodenindikatoren für seheingeschränkte Menschen und der barrierefreie Neubau der Zugangsbereiche. Darüber hinaus wird der ZOB u. a. mit ausreichender Beleuchtung, dynamischen Fahrgastinformationsanzeigern an den einzelnen Haltestellen sowie drei Großflächenanzeigern ausgestattet. Der VRR unterstützt die Umsetzung der Baumaßnahmen nach § 12 ÖPNVG NRW mit einer 90%igen Förderung der zuwendungsfähigen Kosten. Die Fertigstellung des neuen ZOB ist für 2022/2023 geplant.

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